Spot-Preise richtig kalkulieren: So vermeidest du Verlust-Breaks

Veröffentlicht am 20. Mai 20261 Min. Lesezeit

Viele Breaker verkaufen nach Gefühl – und wundern sich am Monatsende, warum trotz vieler Breaks kaum etwas hängen bleibt. Der Grund ist fast immer der gleiche: ein falsch kalkulierter Spot-Preis.

In diesem Artikel zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du den richtigen Preis findest.

Warum der Spot-Preis so wichtig ist

Der Spot-Preis ist die Stellschraube zwischen Gewinn und Verlust. Ist er zu niedrig, verschenkst du Marge. Ist er zu hoch, bleiben Spots liegen und deine Käufer springen ab. Beides kostet dich Geld.

Die vier Faktoren der Kalkulation

Für einen sauberen Preis brauchst du vier Zahlen:

  1. Einkaufspreis des Produkts
  2. Anzahl der Spots, in die du aufteilst
  3. Plattform- und Zahlungsgebühren
  4. Deine gewünschte Marge

Die Grundformel ist einfach:

Spot-Preis = (Einkaufspreis + Gebühren + Marge) / Anzahl der Spots

Ein Rechenbeispiel

Angenommen, eine Box kostet dich 120 € im Einkauf, du teilst sie in 12 Spots auf, rechnest mit 10 % Gebühren und möchtest 30 € Marge:

  • Kosten + Marge: 120 € + 30 € = 150 €
  • Plus 10 % Gebühren: ≈ 165 €
  • Geteilt durch 12 Spots: ≈ 13,75 € pro Spot

Damit weißt du genau, ab welchem Preis sich dein Break lohnt – und musst nicht raten.

Häufige Fehler

  • Gebühren vergessen: Sie fressen schnell deine gesamte Marge auf.
  • Zu knapp kalkuliert: Plane einen Puffer für Versand und Ausfälle ein.
  • Jeden Break gleich behandeln: Unterschiedliche Produkte brauchen unterschiedliche Preise.

Fazit

Wer seine Spot-Preise sauber kalkuliert, geht mit klaren Zahlen in jeden Break – statt mit Bauchgefühl. Das schützt deine Marge und sorgt dafür, dass sich dein Aufwand am Ende auch wirklich auszahlt.

Den kompletten Rechenweg nimmt dir der Break-Kalkulator ab – einfach Kosten, Spots und Marge eingeben.

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