Spot-Preise richtig kalkulieren: So vermeidest du Verlust-Breaks
Viele Breaker verkaufen nach Gefühl – und wundern sich am Monatsende, warum trotz vieler Breaks kaum etwas hängen bleibt. Der Grund ist fast immer der gleiche: ein falsch kalkulierter Spot-Preis.
In diesem Artikel zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du den richtigen Preis findest.
Warum der Spot-Preis so wichtig ist
Der Spot-Preis ist die Stellschraube zwischen Gewinn und Verlust. Ist er zu niedrig, verschenkst du Marge. Ist er zu hoch, bleiben Spots liegen und deine Käufer springen ab. Beides kostet dich Geld.
Die vier Faktoren der Kalkulation
Für einen sauberen Preis brauchst du vier Zahlen:
- Einkaufspreis des Produkts
- Anzahl der Spots, in die du aufteilst
- Plattform- und Zahlungsgebühren
- Deine gewünschte Marge
Die Grundformel ist einfach:
Spot-Preis = (Einkaufspreis + Gebühren + Marge) / Anzahl der Spots
Ein Rechenbeispiel
Angenommen, eine Box kostet dich 120 € im Einkauf, du teilst sie in 12 Spots auf, rechnest mit 10 % Gebühren und möchtest 30 € Marge:
- Kosten + Marge: 120 € + 30 € = 150 €
- Plus 10 % Gebühren: ≈ 165 €
- Geteilt durch 12 Spots: ≈ 13,75 € pro Spot
Damit weißt du genau, ab welchem Preis sich dein Break lohnt – und musst nicht raten.
Häufige Fehler
- Gebühren vergessen: Sie fressen schnell deine gesamte Marge auf.
- Zu knapp kalkuliert: Plane einen Puffer für Versand und Ausfälle ein.
- Jeden Break gleich behandeln: Unterschiedliche Produkte brauchen unterschiedliche Preise.
Fazit
Wer seine Spot-Preise sauber kalkuliert, geht mit klaren Zahlen in jeden Break – statt mit Bauchgefühl. Das schützt deine Marge und sorgt dafür, dass sich dein Aufwand am Ende auch wirklich auszahlt.
Den kompletten Rechenweg nimmt dir der Break-Kalkulator ab – einfach Kosten, Spots und Marge eingeben.